Georgia verbietet Microchip-Implantate

Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass das lesen von Politik eines der schlimmsten Hobbies überhaupt ist, ständig über einen RSS-Feed gebeugt. Und doch – manchmal. Manchmal stolpert man über so wunderbare Nachrichten. Heute ist einer dieser Momente.

Wie eine der wirklich guten X-Faktor Episoden, beginnt die Geschichte mit einem Problem, seltsam aber spannend.

Okay. Anscheinend denkt der gesamte US-Bundesstaat Georgia, dass Obama’s Gesundheitsreform Ärzten erlaubt, ihren Patienten einen Mikrochip zum Spaß oder so zu implantieren. Obwohl ich nicht den gesamten Reformtext gelesen habe, finde ich diese Behauptung mehr als unwahrscheinlich. Aber aufgepasst was dann geschah. Bei einer Anhörung vor dem Justizausschuss des Bundesstaates meldete sich eine Frau zu Wort, die den Mitgliedern ihre unglaubliche Leidensgeschichte erzählte:

Sie sagte aus, Wissenschaftler des Verteidigungsministeriums hätten ihr einen Chip in den vaginal-rektalen Bereich eingepflanzt. Sie sieht dadurch ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit verletzt und sie möchte ihr Recht einfordern, endlich wieder arbeiten gehen zu können, ohne von ihren Kollegen gefoltert zu werden. Die würden den „Beeper“ mit ihren Mobilfunkgeräten und anderen elektronischen Geräten aktivieren. Sie versuche nun schon seit acht Jahren erfolglos, vor einem Bundesgericht die Entfernung des Geräts einzuklagen.

Soweit, so gut. Allerdings lachte niemand über diese Geschichte und nach dieser bizarren Vorstellung stimmten die Mitglieder des Ausschusses für den Gesetzentwurf. Bzzzzzz.

Und das nächste Gesetzesvorhaben befasst sich mit der Pflicht zum tragen von Alufolienhüten.

Quelle: unreasonablefaith.com

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