Eine „Todes-Fatwa“ gegen Henryk Broder und Stefan Herre

„Der mächtige Imam Shaikh Adel Al Kalbani hat eine Todes-Fatwa gegen das Gespann Henryk M. Broder und seinen Partner Stefan Herre ausgesprochen, berichtet das malaysische Fatwa-Portal e-Fatwa„, berichtet der „Der Moslem“-Blog.

Der Link zu dem Fatwa-Portal bringt einen zwar nicht zu der erwähnten Fatwa, dafür versorgt uns „Der Moslem“ mit einem Screenshot.

Ja, das ist tatsächlich eine Fatwa. Das Dumme ist nur, dass die Fatwaseite Anleitungen zu Eheschliessung und Scheidung enthält und aus der Zeit des Moghul-Herrschers Aurangzeb Alamgir (1658-1707) stammt – Die sogenannte „Fatawa-i-Alamgiri“, eine 30-bändige Gesetzessammlung, welche von Gelehrten des indischen Subkontinents im Auftrag von Aurangzeb erstellt wurde.

Der markierte Satz bedeutet übersetzt sinngemäss: „Wenn er sie geheiratet hat, aber seine Absicht ist, mit ihr für einen bestimmten Zeitraum [zusammen] zu bleiben, ist die Ehe immer noch gültig.“ Broder bzw. Herre finden in der gesamten Fatwa keine Erwähnung. Wäre auch zu viel verlangt für ein Schriftstück aus dem 17. Jahrhundert.

Ein schlechter Witz?!

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