Dawood Militärhospital: Amerikas neues Abu Ghraib?

Das US-finanzierte Dawood Militärkrankenhaus in der afghanischen Hauptstadt Kabul dürfte zu Amerikas neuem Abu Ghraib avancieren.

In den vergangenen neun Jahren wurden mehr als 180 Mio. Dollar in das Krankenhaus gepumpt. Dennoch enthüllt ein Bericht des US-Kongresses, das die meisten dieser Fonds in die Taschen des medizinischen Personals wanderten, anstatt den Patienten zu gute kamen.

Einige der gespendeten Pharmazeutika schafften es sogar, ihren Weg auf den Schwarzmarkt Pakistans zu finden. Die Familien der verwundeten Soldaten Afghani waren stattdessen gezwungen, Medikamente auf dem afghanischen Schwarzmarkt zu kaufen.

Die Untersuchung des Kongresses ergab ferner grausige Details. Verwundete afghanische Soldaten die an Hunger leiden, ohne Betäubung operiert werden oder wundliegen. Soldaten die alleine gelassen werden, um in unvorstellbaren Schmerzen zu sterben – weil Morphin Mangelware ist. Mangelware in einem Land, wo Opium in Hülle und Fülle wächst.

Foto via buzzfeed.com

Die schockierenden Fotos und Zeugenaussagen aus dem Dawood Militärkrankenhaus

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s