Orthodoxe „Bürgerwehren“ in Moskau

Offenbar, um „Pussy Riot“-ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern, wurden sogenannte orthodoxe „Bürgerinitiativen“ ins Leben gerufen, die die Bereiche um Kirchen, Klöster und Kathedralen schützen sollen. Dies wird von der orthodox-nationalistischen Bewegung „Heiliges Russland“ organisiert.

Eine Organisation die eindeutig faschistisch ist; eine fremdenfeindliche chauvinistische Gruppe. Diese Leute hassen alles, was sie mit ihrem Schimpansen-„Gehirn“ nicht begreifen – den Westen (vor allem die USA), NATO, Juden, Freimaurer, Homosexuelle, Schwarze, Katholiken, nicht-ethnische russische Bürger, Tschetschenen, Georgier, Armenier, Asiaten – einfach alles. Ihre „Orthodoxie“ lebt ausschließlich von ihrem Hass, der auch auf jene russisch-Orthodoxen, die zu Kompromissen mit den „sodomitischen, liberalen, pro-westlichen, nicht-russischen Kräften des Bösen“ bereit sind, übergreift.

„Heiliges Russland“ hält Wache

Natürlich versprechen sie bei ihren Aktionen keinerlei Gewalt anzuwenden, und wenn doch, dann nur soweit zwingend „erforderlich“.

„Heiliges Russland“ in Aktion

Der Anführer des „Heiligen Russland“ Iwan Otrakowski glaubt, dass „Ungläubige und Ausländer einen Krieg gegen die orthodoxen Glaubensanhänger in der russischen Bevölkerung führen.

Otrakowski, verteidigt den orthodoxen Glauben in Einklang mit den Grundsätzen des heiligen Johannes Chrysostomus:

Hörst du Jemand auf der Straße oder mitten auf dem Markte Gott lästern, so tritt hinzu, schelte ihn; und wenn du ihm Schläge geben müßtest, weigere dich dessen nicht; haue ihm in’s Gesicht, zerschmettere ihm den Mund, heilige deine Hand durch den Schlag; und wenn Jemand dich verklagt und dich vor Gericht zieht, so folge ihm; und wenn der Richter auf dem Stuhle Rechenschaft fordert, so sage mit Freimuth, daß er den König der Engel gelästert.

—Joh. Chrysostomos – Homilien über die Bildsäulen

Eine offizielle Stellungnahme der russisch-orthodoxen Kirche gibt es bislang noch nicht. Erzpriester Dimitri Smirnow erklärte dazu nur, „solange alles im gesetzlichen Rahmen bleibt, gibt es keine Bedenken.

Ausserdem sind Orthodoxe „ruhig und zurückhaltend„, sagt Iwan Otrakowski.

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