CNN: In Bed with Bahrain

Glenn Greenwald hat einen hervorragenden Artikel über eine CNN-Dokumentation namens „iRevolution“, einer Dokumentation über die Bedeutung von Internettechnologien und Sozialen Medien während des arabischen Frühlings, geschrieben.

CNN International hat sich, trotz mehrfacher Nachfragen von Mitarbeitern, bisher geweigert den Beitrag auszustrahlen. Greenwald bringt die Weigerung mit Geldern in Verbindung, die von der bahrainischen Regierung an CNN geflossen sein sollen. Wegen der negativen Berichterstattung über die brutale Unterdrückung seiner Bevölkerung, startete das Regime eine PR-Kampagne, um sein Image zu verbessern. Im Mittelpunkt dieser Kampagne steht CNN International. Die Zahlungen würden die journalistische Unabhängigkeit des Nachrichtensenders untergraben, schreibt Greenwald. CNN verfolge eine „geschäftliche Strategie der umfangreichen, vielseitigen finanziellen Absprachen“ mit verschiedenen arabischen Regimes.

Was dieses Verhalten noch verwerflicher macht ist die Tatsache, dass die US-Regierung dieses repressive Regime unterstützt, und viele der Waffen, die verwendet wurden um Demonstranten zu attackieren, aus den USA stammen.

Der Abschnitt des Dokumentarfilms der die Brutalität zeigt, mit der das bahrainische Regime gegen die Demonstranten vorging, ist mittlerweile online verfügbar:

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