Nicht alles Islamisierung in Ägypten

Ein ägytisches Gericht hat vorgestern eine Lehrerin verurteilt, die das Haar von zwei Schülerinnen abschnitt, weil diese sich weigerten ein Kopftuch zu tragen. Für die Kindesmisshandlung wurden sechs Monate Gefängnis auf Bewährung und eine Geldstrafe verhängt.

Der Fall hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt, trotz der Tatsache, dass er in irgendeiner Schule im Süden von Ägypten passierte. Kein westlicher Journalist verirrt sich normalerwese in diese Gegend. Das hat die üblichen Verdächtigen der internationalen Mainstream-Medien nicht daran gehindert, die Geschichte auszuschlachten. Dass der Fall internationale Schlagzeilen machte zeigt, wie tief Zeitungsredakteure graben, um ihre Klischeevorstellungen zu bestätigen. Die Geschichte, handlich serviert, bedient die Stereotypen eines repressiven Islam und Ägypten auf dem Weg ins Mittelalter.

Journalisten und Medienunternehmen haben Einnahmen zu generieren. Richtig?!

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