Krieg, Doping, Verstrahlung: Wohin mit der Olympiade 2020?

Istanbul, Tokio und Madrid konkurrieren um das Recht die Olympischen Spiele 2020 abzuhalten. Das Lobbying ist auf dem Höhepunkt, da die Entscheidung am Samstag erwartet wird.

Madrid lag zuerst zurück, weil die spanische Wirtschaft nicht in der besten Form war/ist. Da Tokio bereits die Sommerspiele 1964 veranstaltete und zwei Winterspiele in Japan stattfanden, öffnete dies Istanbul die Möglichkeit der Ehre zum ersten Mal überhaupt. Dies ist Istanbuls 5. Versuch. Aber die immer noch anhaltenden Ängste vor Strahlung in Fukushima und der Verstrickung der Türkei in Krieg – auch wenn die Spiele 7 Jahre entfernt sind – scheinen Madrid wieder in den Vordergrund zu bringen. Dies ist der 3. Versuch Madrids. Die letzten Sommerspiele in Spanien fanden 1992 in Barcelona statt.

Tokyo hat immer noch die besten Chancen die erforderliche Finanzierung aufzubringen. Sowohl Istanbul als auch Madrid geben Anlass zur Sorge. Die größte Zahl an neuen Sportanlagen würden für die Istanbul-Spiele benötigt werden.

Aber die jüngsten Unruhen in der Türkei und die Möglichkeit eines Krieges in der Region sind besorgniserregend. Istanbul hat auch damit zu kämpfen, die Ansichten über grassierendes Doping in der türkischen Leichtathletik zu zerstreuen.

Die Gerüchte lauten nun, dass Madrid gewinnen wird.

Lobbying ist schwer und ein großes Bündel an japanischem Geld wedelt vor dem IOC. Es wird gesagt, dass der japanische Ministerpräsident die Spiele eröffenen könnte, aber es wird wohl schwierig sein, das G20-Treffen in St. Petersburg zu verlassen.

Wir werden es bald wissen.

Update 7. Sept. 2013:
Tokio hat den Zuschlag bekommen.

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