Eine kurze Geschichte der geistigen und ethischen Überlegenheit der Europäer im Vergleich zu anderen Kulturen [Teil 1]

Rassismus ist tief in unserer Kultur verankert. Sklaverei der afrikanischen Menschen, ethnische Säuberung der amerikanischen Ureinwohner und kolonialistischer Imperialismus ist die Saat, die einen Rassismus erschaffen hat, dessen Auswirkungen bis in die heutige Zeit reicht.

Es ist allgemeines historisches Wissen, dass frühere Hochkulturen vor dem Aufstieg der Kaukasier bestanden – dass der Mensch einst aus Afrika kam. Allerdings haben eurozentrische Historiker immer wieder versucht, Afrikaner und andere menschliche Völker minderwertiger im Vergleich zu den Kaukasiern darzustellen. Trotz aller historischen Leistungen von Zivilisationen wie der ägyptischen und nubischen Zivilisation in Literatur, Wissenschaft, Musik und anderen Formen der Kunst, wurden, mit dem Aufstieg der weißen Europäer in der neueren Geschichte der Menschheit, alle anderen Völker als primitive Wesen, deren geistige Leistungsfähigkeit ähnlich des Affen sind, angesehen.

Ein Beispiel für die traurige Menschheitsgeschichte des Rassismus – von Kolonialherren die sich selbst als den anderen überlegen sehen – ist die lange Geschichte der Menschenzoos. Afrikaner und in einigen Fällen andere indigene Völker wurden als Exponate in Zoos gehalten – in der gleichen Weise wie man Tiere ausstellt. Menschen wurden entführt zum Vergnügen anderer. Es geschah nicht selten, dass diese Menschen schnell starben, sogar innerhalb eines Jahres ihrer Gefangenschaft.

Ein kleines Mädchen wird gefüttert wie ein Schimpanse (Weltausstellung Brüssel, Belgien 1958)
Ein kleines Mädchen wird gefüttert wie ein Schimpanse (Weltausstellung Brüssel, Belgien 1958)

Diese Geschichte ist lang und setzt sich vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1950er Jahre fort. Weit davon entfernt, Relikte aus einer unaufgeklärten Vergangenheit zu sein, gab es Überbleibsel dieser Ausstellungen in Europa sogar bis in die 2000er Jahre.

„Exoten“ zu Besuch

Menschenzoos (auch als „ethnologische Ausstellung“, und „Negerdorf“ bekannt) waren im 19. und 20. Jahrhundert öffentliche Ausstellungen von Menschen – meist nicht-Europäern – die wie Museumsstücke oder Jahrmarktsattraktion vorgeführt wurden um von Vorübergehenden begafft zu werden. Afrikaner, Asiaten, Indigene Völker und viele andere wurden oft in Käfigen und in einem behelfsmäßigen „natürlichen Lebensraum“ zur Schau gestellt. Diese menschlichen Ausstellungen waren sehr beliebt und wurden auf weltweiten Messen gezeigt, wo sie Europäer und Amerikaner in zig Millionen anzog – von Paris bis Hamburg, London bis New York, Moskau bis Barcelona.

Diese Neugier in Bezug auf indigene Völker hatte eine Geschichte mindestens so alt wie der Kolonialismus und Kolumbus brachte indigene Amerikaner von seinen Reisen in die Neue Welt an den spanischen Hof im Jahre 1493.

Während des frühen 20. Jahrhunderts gab es in Deutschland etwas, dass als „Völkerschau“ bezeichnet wurde. Nur einige Jahrzehnte früher, in den 1870ern, in der Blüte des neuen Imperialismus, wurden Menschenzoos und Ausstellungen von exotischen Populationen alltäglich. Sie konnten an vielen Orten, einschließlich Hamburg, Antwerpen, Barcelona, ​​London, Mailand, New York und Warschau gefunden werden, und Hunderttausende von Menschen besuchten diese Ausstellungen.

Das Ziel war es, die Klischees über den „exotischen“ Lebensstil der Menschen aus Asien und Afrika zu aktivieren und zu bestätigen: primitiv und steinzeitlich, wild und martialisch, ursprünglich und naturnah. Oft mussten die Menschen auch ihre angeblichen Bräuche und Sitten nachspielen. Dass das erwartete „richtige“ Verhalten einigen erst beigebracht werden musste, war nebensächlich. Solche Zoos hatten eine stark ausgeprägte rassistische Implikation, wenn die Menschen aus Afrika zusammen mit Affen gezeigt wurden, um ihren gemeinsamen Ursprung zu demonstrieren.

Eine der ersten modernen öffentlichen menschlichen Ausstellungen war die von Joice Heth (ca. 1756 – 19. Februar 1836), einer US-amerikanischen Sklavin. Von 1835 bis zum Ende ihres Lebens, blind und fast vollständig gelähmt (sie konnte sprechen, und hatte die Fähigkeit, ihren rechten Arm zu bewegen), wurde sie von PT Barnum ausgestellt. Er begann seine Karriere als Schausteller in dem behauptete, Joice Heth wäre die 160-jährige Krankenschwester von George Washington. Sie starb im nächsten Jahr, aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr als 80 Jahre alt.

Völkerschau Indien, Tierpark Hagenbeck
Völkerschau Indien, Tierpark Hagenbeck

Im Jahre 1874 beschloss der deutsche Tierhändler und Gründer mehrerer europäischer Zoos Carl Hagenbeck, Ausstellungen, die er als „echt und natürlich“ bezeichnete, wie den samoanischen Inselbewohnern und Samen (Lappen), zu zeigen. Im Jahre 1876 schickte er einen Mitarbeiter in den Sudan, um „wilde Tiere und Nubier“ mitzubringen. Die nubische Ausstellung war in Europa sehr erfolgreich und tourte durch Paris, London und Berlin. Er schickte ausserdem einen Agenten nach Labrador, um sich eine Reihe von „Eskimos“ (Inuit) aus der Siedlung von Hopedale zu sichern; diese Inuit wurden in seinem Hamburger Tierpark ausgestellt. Alle von ihnen starben innerhalb von fünf Monaten an Pocken, weil man vergessen hatte sie zu impfen.

"Negerdorf", Weltausstellung 1889 in Paris
„Negerdorf“, Weltausstellung 1889 in Paris

Die Weltausstellungen 1878 und 1889 in Paris zeigten beide ein „Negerdorf (village nègre)“. Den 28 Mio. Besuchern der Ausstellung 1889 wurden 400 indigene Menschen als Hauptattraktion präsentiert. Die Weltausstellung 1900 folgten, ebenso wie die Kolonialausstellungen in Marseille (1906 und 1922) und in Paris (1907 und 1931), die nackte oder halbnackte Menschen in Käfigen zeigten.

Die Ausstellung in Paris 1931 war so erfolgreich, dass sie 34 Millionen Besucher in sechs Monaten verzeichnen konnte, während eine kleinere kritische Gegenausstellung mit dem Titel „Die Wahrheit über die Kolonien“ nur sehr wenige Besucher anzog.

Nur vier Jahre vor Beginn des 20. Jahrhunderts zeigte der Cincinnati Zoo, für drei Monate, hundert Sioux-Indianer in einem nachgebauten Dorf.

Ota Benga, Bronx Zoo
Ota Benga, Bronx Zoo

Im Jahre 1906 zeigte der Amateuranthropologe und Eugeniker Madison Grant, der Vorsitzender der New York Zoological Society war, den kongolesischen Pygmäen Ota Benga in einem Gehege im Bronx Zoo in New York City, als Teil der Primaten-Ausstellung. Ota wurde oft dazu gebracht, Schimpansen und andere Menschenaffen mit sich herumzutragen, mit Pfeil und Bogen zu schiessen und mit einem Orang-Utan zu ringen. Der Zoodirektor William Hornaday bezeichnete Ota als „The Missing Link.“ Das Publikum kam in Scharen, um die Ausstellung zu sehen.

Laut der New York Times, gab es „nur wenig Einwände gegen den Anblick eines Menschen in einem Käfig mit Affen als Gefährten“. Eine Kontroverse brach erst aus, als als afroamerikanische Geistliche der Stadt Anstoss nahmen. „Wir finden unsere Rasse ist niedergeschlagen genug, auch ohne dass einer von uns gemeinsam mit den Affen ausgestellt wird“, sagte Reverend James H. Gordon, Superintendent des Howard Colored Orphan Asylum in Brooklyn. „Wir denken, dass wir wert sind als Menschen mit Seelen behandelt zu werden.“

Auf der Internationalen Kolonial- und Export-Ausstellung in Amsterdam im Jahre 1883 konnte man Ureinwohner der Insel Java sehen.

Zu Besuch bei „Exoten“

In den 1930er Jahren begann die Zeit der Massenmedien und das Interesse an Zoologischen Gärten sank. So verschwand der letzte Afrikaner aus europäischen Zoos im Jahre 1936. In Kino und Fernsehen der Nachkriegszeit gab es dann für „Untermenschen“ keine Verwendung mehr. So mussten wieder seltene Tiere für die Exotik-Faszination der Massen sorgen und der erste mediale Zoodirektor Professor Bernhard Grzimek wurde zum grossen TV-Ereignis. Billigflugreisen konnten dem Europäer ein viel reichhaltigeres (aber nicht unbedingt echteres) Erlebnis der einheimischen Bevölkerung geben.

Und doch, vereinzelt gab und gibt es diese Art von „Ausstellungen“ auch noch in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Die Brüsseler Weltausstellung 1958 hatte ein kongolesisches Dorf auf der Messefläche. Noch im April 1994 wurde ein Dorf der Elfenbeinküste, als Teil einer afrikanischen Safari (Planète Sauvage), in Port-Saint-Père, in der Nähe von Nantes, Frankreich gezeigt. 2005 gab es in Deutschland Kritik am Augsburger Zoo, wegen einer ähnlichen Ausstellung. Ebenfalls 2005 zeigte der Londoner Zoo Menschen die nur mit Feigenflättern bekleidet waren. 2007 beherbergte der Zoo im australischen Adalaide Menschen in einem ehemaligen Affengehege. Es war diesen Menschen allerdings erlaubt, über nacht nach Hause zu gehen – im Gegensatz zu ihren früheren Verkörperungen.

Zufahrt zum Jarawa Reservat (Bild: © Pankaj Sekhsaria)
Zufahrt zum Jarawa Reservat (Bild: © Pankaj Sekhsaria)

Viele Menschen trösten sich mit dem Glauben, dass der Rassismus von gestern sicher in der Vergangenheit verwahrt ist. Aber der Widerhall der „menschlichen Zoos“ in den letzten Jahren zeigt, dass dies keineswegs der Fall ist. Der Rassismus der Vergangenheit tropft weiterhin in die Gegenwart, wie die sogenannten „Menschensafaris“ auf den Andamanen-Inseln zeigen. Touristen aus der ganzen Welt reisen verbotenerweise täglich entlang einer gesperrten Fernstraße durch ein Schutzgebiet, um Mitglieder des Jarawa-Volkes zu begaffen.

Welche Beziehung gibt es zwischen den heutigen Bildern von fernen Ländern und den Tausenden weit verbreiteten Bildern dieser Menschenzoos von damals? Ist unsere Betrachtungsweise so viel anders, hungrig, wie sie es für Exotik war, bevor es diese ganzen verschiedenen Reality-Shows und Big Brother-Programme gab – Programme die auftauchten um eine neue Ära des Götzenbildes zu einzuläuten? Voyeurismus, Sensationsgier, das Verhältnis zu Abweichung und Normalität. Jedes Jahrhundert hat scheinbar die Menschenzoos, die es verdient!

Einzelnachweise:
Völkerschau – Wikipedia (de)
Human zoo – Wikipedia (en)
Zoo-Spektakel im Kaiserreich – Spiegel online
Ota Benga – Wikipedia (de)
Madison Grant – Wikipedia (de)
William Temple Hornaday – Wikipedia (de)
International Colonial and Export Exhibition Amsterdam – Wikipedia (en)
Wo die wilden Kerle wohnten – Die Welt
Brüste und Bestechung: Touristenskandal im Insel-Paradies – Blick.ch

Anne Dreesbach – Gezähmte Wilde: die Zurschaustellung „exotischer“ Menschen in Deutschland 1870-1940 (Campus 2005)

Alle Abbildungen, soweit nicht anders angegeben, gemeinfrei (Public Domain)

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2083 – Manifest eines Massenmörders

Titelseite von Breiviks Manifest

Hitler hatte sein jüdisches Problem. Anders Breivik sein muslimisches Problem. Je mehr man von Breiviks A European Declaration of Independence-Manifest liest, desto mehr erscheint es wie eine heutige Version von Hitlers Mein Kampf.

Ich erinnere daran, als der Diktator in spe sein Hauptwerk schrieb, hatte er noch nicht die Formel für die Endlösung erfunden. Er „wusste“, was das Problem war (die Juden) und hatte einige Ideen, wie man damit umgehen sollte. Es gab aber noch nicht die Politik des Völkermords die seit der Wannsee-Konferenz 1942 angewendet wurde. Genauso deutlich „sieht“ Breivik, dass das Problem für Europa die Muslime (und nicht Juden) sind. Sie sind die „Fremdkörper“ die den reinen westeuropäischen Genpool infizieren. Aber Breivik hat noch keine Genozid-Politik entwickelt um diese Erkenntnis umzusetzen. Er sagt lediglich, dass die Muslime aus Europa (und der westlichen Welt, einschließlich Israel) entfernt werden, nicht dass sie ausgerottet werden müssen.

Breiviks stellt die Prognose auf, seine rechte Revolution wird vor 2083 nicht gelingen. Wir können nur rätseln, welche Art von Final Solution es für das muslimische Problem in Europa bis dahin geben wird.

Während Breiviks Ansichten grösstenteils von denen Hitlers abweichen, ähneln sich andere in vielerlei Hinsicht genau. Breivik sieht nur einige Juden als das Problem. Das sind die marxistischen Juden in der Diaspora und Israel, die, die Multikulturalismus begrüßen. Sie sind der Feind. Aber das zionistische Israel, durch Anti-Dschihadisten wie Avigdor Lieberman vertreten, ist das, was er als „kulturelle Cousins“ bezeichnet.

Hitler wetterte ebenfalls gegen jüdische Bolschewisten und sah sie als die Wurzel allen Übels. Die Muslime spielen in Breiviks Universum die gleiche Rolle wie die Juden für Hitler. Sie sind unrettbar böse.

Aber interessanterweise, während Hitler die Juden unbarmherzig fast von Beginn seiner politischen Karriere attackierte, entschied sich Breivik die Muslime physisch überhaupt nicht anzugreifen. Stattdessen entschied er sich, das Herz der „marxistischen multikulturellen“ Bestie, Norwegens Regierungspartei und Institutionen des Staates anzugreifen. Seiner Meinung nach würde die rechte Revolution die meiste Aufmerksamkeit mit einem Angriff auf den weichen Unterleib des Staates erregen, anstatt auf die Muslime des Landes. Für Breivik, sind Marxisten wie die von der norwegischen Arbeiterpartei und der verhassten Europäischen Union, Kollaborateure des muslimischen Feindes. Die ersteren sind diejenigen, die letzteren ermöglichen Europa zu überrennen. Und weil diese Kollaborateure weiße Christen wie er selbst sind, sind sie Verräter an der Rasse. All das rechtfertigt diese anzugreifen, bevor er anfängt gegen Muslime vorzugehen. Das sind seine zugrunde liegenden Überlegungen zu diesem Thema:

Why armed resistance against the cultural Marxist/multiculturalist regimes of Western Europe is the only rational approach

Multiculturalism, like drugs, is an insidious weapon. Both destroy the heart and fabric of a people. All ties to family, community, and one’s people as a whole are destroyed by these two opiates of the human mind. Both are sponsored from the top down by one world elitists bent upon creating a world order who’s power is such that its subjects posses no potential for resistance.

…War or armed resistance has traditionally always been used as a last resort, when dialogue has proven to ineffective. The justification for use of armed resistance against the European cultural Marxist/multiculturalist systems is tied to the outlook for cultural conservative political success. You have to ask yourself; is it remotely possible under the current conditions that a conservative, monocultural political party will ever gain substantial political influence? An increasing number of Europeans are opening their eyes to the reality that the democratical struggle through dialogue has been lost. The cultural Marxists have institutionalised multiculturalism and have no intention of ever allowing us to exercise any political influence of significance. In theory we, the cultural conservatives of Europe, have become slaves under an oppressive, tyrannical, extreme left-wing system with absolutely no hope of reversing the damage they have caused. At least not democratically…

Breivik machte gemeinsame Sache mit anderen europäischen rechtsgerichteten Gruppen wie der English Defense League, Geert Wilders und anderen. Ein Faktor, den sie alle teilen ist Pro-Israelismus. Für sie ist der Feind meines (Muslim)-Feindes mein Freund. Das ist genau der Grund, warum Pamela Geller, Robert Spencer, Daniel Pipes, Bat Ye’or und andere Anti-Dschihadisten die europäische Rechte so attraktiv finden. Und es ist ein Grund, warum alle von ihnen so gefährlich sind. Nicht in der Weise, wie Breivik physisch gefährlich ist. Aber intellektuell und politisch gefährlich. Scott Shane schrieb eine interessante Geschichte darüber in der New York Times.

Der norwegische Massenmörder hätte vielleicht zugeschlagen unabhängig davon, ob Geller et al. existierten. Aber seine Gewissheit in seiner Sache und die intellektuellen Grundlagen kommen von ihnen. Ohne sie wäre er nur ein weiterer Unzufriedener auf der Suche nach einer Ursache gewesen. Mit ihnen hatte er eine Ursache zu leben und zu töten.

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Star Trek vs. Gott

Religion scheint von der futuristischen Welt der Föderation und insbesondere von der menschlichen Gesellschaft größtenteils abwesend zu sein. Star Treks Auffassungen über religiöse Themen sind häufig kritisch, und sie enden fast routinemässig mit einem Sieg der Wissenschaft über den Glauben.

Warum es diese auffallende Abwesenheit von Religion gibt, wird klar in der Star Trek NG-Episode „Der Gott der Mintakaner“:

Die Enterprise besucht den Planeten Mintaka III, wo Anthropologen der Föderation die Bewohner, Humanoide auf dem Niveau der Bronzezeit, studieren. Ihre Aufgabe ist es dem Aussenposten zu helfen den fehlerhaften Reaktor einer Tarnvorrichtung zu reparieren. Durch den Ausfall des Reaktors sieht ein Mintakaner Captain Picard und auch die „magischen Kräfte“ (Teleportation, etc.) der Enterprise-Crew und folgert das „Der Picard“ ein Gott ist. Er erzählt den anderen Mintakanern was er sah. Diese sind zunächst allerdings nicht überzeugt: „Diese Beschreibung übernatürlicher Wesen – seit unzähligen Generationen glaubt niemand mehr daran. Ebensowenig glauben wir daran, das die Sterne unser Schicksal beeinflussen oder das die Gespenster der Toten umhergehen.“

Doch dann entdecken die Mintakaner ein verletztes Mitglied des anthropologischen Teams, Palmer, in einer Höhle – was die Geschichte über den Picard, der nach Palmer suchte, bestätigt.

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Scientology – The Truth Rundown [Part 3]

Hochrangige Aussteiger geben einen noch nie da gewesenen Einblick in Scientology.

Scientology-Chef David Miscavige ist der Schwerpunkt dieses Spezial-Reports der St. Petersburg Times. Ehemalige Scientology Führungskräfte, darunter auch zwei der ehemaligen Lieutenants von Miscavige, sind an die Öffentlichkeit getreten, eine Kultur der Einschüchterung und Gewalt unter David Miscavige zu beschreiben.

TEIL 3 VON 3 – Kirchliches Recht

Die vier hochrangigen Führungskräfte, welche Scientology verlassen haben, sagen heute, dass der Führer der Kirche, David Miscavige, nicht nur sein Führungspersonal körperlich angegriffen hätte, sondern auch deren Psyche angreifen würde.

Des öfteren ließ er Gruppen von Managern in einen Pool oder einen See springen. Er beorderte sie zu Gruppengeständnissen, die teilweise darin endeten, dass jeder jeden angriff, inklusive Personen, die sich schlugen.

Mike Rinder, der die Kirche über zwei Jahrzehnte gegenüber der Kirche verteidigte, konnte nicht mehr vertragen, was innerhalb dieser vor sich ging.

Diese Taktiken, Führungskräfte auf Linie zu halten „sind [auch] aus einem Scientology-Blickwinkel falsch“, sagt Rinder, der vor zwei Jahren ausstieg. „Das ist keine Standardmethode in Scientology. Diese Methoden sind einfach nicht human. Sie sind vielmehr ausgesprochen böse.“

Sprecher der Kirche bestätigen, dass Manager zum Sprung ins Wasser genötigt und zu Gruppengeständnissen beordert werden. Dies sei Teil des Systems „kirchlicher Rechtssprechung“, welche die Kirche für diejenigen vorsehe, welche schwache Leistungen erbringen würden.

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Scientology – The Truth Rundown [Part 2]

Hochrangige Aussteiger geben einen noch nie da gewesenen Einblick in Scientology.

Scientology-Chef David Miscavige ist der Schwerpunkt dieses Spezial-Reports der St. Petersburg Times. Ehemalige Scientology Führungskräfte, darunter auch zwei der ehemaligen Lieutenants von Miscavige, sind an die Öffentlichkeit getreten, eine Kultur der Einschüchterung und Gewalt unter David Miscavige zu beschreiben.

TEIL 2 VON 3 – Tod in Zeitlupe

In der Nacht, in der Lisa McPherson starb, gab der Führer der „Scientology-Kirche“ einem seiner Top-Offiziere den Auftrag, an einem öffentlichen Telefon in der Surfarea des Holiday Inn am Strand von Clearwater zu warten.

Als Marty Rathbun das klingelnde Telefon abhob, sagte ihm David Miscavige Folgendes:

Warum kümmerst du dich nicht schon längst um diesen Saustall? Die Polizei schnüffelt herum. Tu was.

„Ja, Sir“, antwortete Rathbun damals.

McPherson, eine 36-jährige Scientologin, in anscheinend gutem gesundheitlichen Zustand, hatte 17 Tage in einem bewachten Raum im Scientology-eigenen Fort Harrison Hotel verbracht. Angestellte der Kirche hatten versucht, sie nach einem Nervenzusammenbruch zu pflegen. Stattdessen wurde sie krank. Ihre letzten Atemzüge tat sie auf dem Rücksitz eines Van, der sie zu einem Krankenhaus im nächsten Landkreis fuhr.

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Scientology – The Truth Rundown [Part 1]

Hochrangige Aussteiger geben einen noch nie da gewesenen Einblick in Scientology.

Scientology-Chef David Miscavige ist der Schwerpunkt dieses Spezial-Reports der St. Petersburg Times. Ehemalige Scientology Führungskräfte, darunter auch zwei der ehemaligen Lieutenants von Miscavige, sind an die Öffentlichkeit getreten, eine Kultur der Einschüchterung und Gewalt unter David Miscavige zu beschreiben.

TEIL 1 VON 3 – The Truth Rundown

Mit einem Cassettenrekorder und einer Ankündigung kam der Führer von Scientology in den Raum gerannt: Zeit für das Spiel „Reise nach Jerusalem“.

David Miscavige hatte mehr als dreißig Mitglieder des Führungspersonals der Kirche für Wochen in einem kleinen Bürogebäude außerhalb von Los Angeles zusammengepfercht, das sie nur verlassen durften, um schnell unter die Dusche zu springen. Sie schliefen auf dem Boden, das Essen wurde geliefert.

Ihre Aufgabe war es, strategische Pläne für die Kirche zu erarbeiten. Aber ihr Führer verwarf jede ihrer Ideen, bezeichnete sie als inkompetent und als Feinde, von ihm und der Kirche.

Beweise deine Hingabe, sagte ihnen Miscavige, indem du dieses Spiel gewinnst. Alle anderen – Verlierer, ihr alle – werden auf Scientology-Außenposten über die ganze Welt verstreut. Wenn dabei Familien auseinander gerissen werden, passiert das halt.

Zu Bohemian Rhapsody von Queen spielten sie die ganze Nacht hindurch, rannten in ihren marineähnlichen Uniformen durch den Konferenzraum, erwachsene Männer und Frauen, die sich um Stühle prügelten.

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Das Tor zur Hölle

Die Legende sagt, bei einer Tiefenbohrung in Sibirien in der Nähe von Murmansk, auf der Halbinsel Kola, die zum Ziel hatte, die lithosphärischen Platten zu Überwachen, deren Bewegungen zu Erdbeben führen, soll es zu wahrlich haarsträubenden Ereignissen gekommen sein.

Die Wissenschaftler behaupteten, sie hätten die Hölle entdeckt. Sie nahmen Stimmen wahr, die sich anhörten, als wären es die Schreie der Verdammten im Fegefeuer.

Diese Nachricht wurde zuerst von der christlichen finnischen Zeitung „Ammenusastia“ veröffentlicht:

Der sowjetische Wissenschafter Dr. Dimitri Azzacov hat berichtet, dass ein schreckliches, Wesen aus dem Bohrrohr entschwunden sei, bevor die (an den Rohren befestigten) Mikrophone die Schmerzensschreie der Verdammten aufgezeichnet hätten. „Als Kommunist glaube ich weder an den Himmel noch an die Bibel, aber als Wissenschafter glaube ich jetzt an die Hölle“ sagt Dr. Azzacov. „Es ist klar, dass wir über eine solche Entdeckung schockiert waren. Aber wir wissen, was wir gesehen und gehört haben. Und wir sind absolut sicher, dass wir das Gewölbe der Hölle erreicht haben.“

Und Azzacov bezeugt: „Bei 15 Km Tiefe angelangt, begann die Bohrsäule im Freien zu drehen und der Bohrmeißel war in einem großen Hohlraum angekommen. Die Messinstrumente zeigten einen sofortigen Anstieg der Temperatur auf 1093° C Grad an. (Das geothermische Grad ist 1 Grad pro 33 Meter; auf 15 Km hätte die Temperatur 454° C Grad sein sollen). Als wir die Bohrsäule wieder montierten, trauten wir unseren Augen nicht: Eine Kreatur mit Fangzähnen und enormen schauerlichen, teuflischen Augen erschien in einer Gaswolke und hat vor dem Verschwinden wie ein wildes Tier geschrien.“

Einige Arbeiter und Ingenieure flüchteten, aber jene, die blieben, wollten mehr erfahren.

„Wir ließen an das Ende des Rohres ein eigens für Tiefenbohrmessungen angefertigtes Mikrophon hinab (bestimmt für das Aufzeichnen des Lärms der sich verschiebenden lithosphärischen Platten). Aber anstelle dieser Geräusche vernahmen wir eine menschliche Stimme, die vor Schmerzen auf durchdringende Art schrie. Zuerst glaubten wir an einen Defekt unserer Ausrüstung. Wir haben danach nochmals alles überprüft und Feineinstellungen für das Mikrophon vorgenommen und es erneut montiert und wieder hinabgelassen. Unsere schlimmsten Befürchtungen wurden bestätigt: Es handelte sich nicht um die Schreie eines einzelnen Menschen, es waren die durchdringenden Schmerzens- und Verzweiflungsschreie von Millionen von Menschen. Zum Glück setzten wir das Aufzeichnungsgerät in Gang und sind jetzt im Besitz dieser Schmerzens- und Verzweiflungsschreie auf einem Tonband. Wir haben nach diesem übernatürlichen Vorfall die Bohrung beendet und das Bohrloch verschlossen.

Es ist gewiss, dass wir etwas entdeckt haben, das unser Begreifen übersteigt.“

Diese Legende ist immer noch sehr beliebt bei christlichen und muslimischen Gruppen weil es „beweist“ die Hölle (und demzufolge Gott) existiert. Beliebter Abschluss der Geschichte ist, dass die Wissenschaftler schreiend davon liefen, oder dass seit der Entdeckung Bekehrungen zum Christentum mit beispielloser Geschwindigkeit auftreten.

Weiterlesen „Das Tor zur Hölle“