So sieht Klimawandel aus

Der Fotograf Paul Nicklen hat einen abgemagerten Eisbären auf den Baffin Islands im kanadischen Territorium Nunavut gefilmt. Wärmere Temperaturen haben das ganze Jahr über zu längeren eisfreien Perioden in der Arktis geführt, was das Risiko des Verhungerns für die Tiere erhöht hat.

Das Video zeigt einen einen Bären, der nur noch ein Schatten seiner selbst ist, der kaum laufen kann, während er seine Hinterbeine nachzieht, möglicherweise aufgrund von Muskelschwund. Auf der Suche nach Futter in einer Mülltonne findet der Bär nichts. Dann bricht er für einen letzten Atemzug zusammen. 😦

Alle, die meinen, man müsste darüber „debattieren“, ob irgendetwas mit unserem Klima nicht stimmt, sollten sich das Video anschauen – wenn sie’s aushalten:

My entire @Sea_Legacy team was pushing through their tears and emotions while documenting this dying polar bear. It’s a soul-crushing scene that still haunts me, but I know we need to share both the beautiful and the heartbreaking if we are going to break down the walls of apathy. This is what starvation looks like. The muscles atrophy. No energy. It’s a slow, painful death. When scientists say polar bears will be extinct in the next 100 years, I think of the global population of 25,000 bears dying in this manner. There is no band aid solution. There was no saving this individual bear. People think that we can put platforms in the ocean or we can feed the odd starving bear. The simple truth is this—if the Earth continues to warm, we will lose bears and entire polar ecosystems. This large male bear was not old, and he certainly died within hours or days of this moment. But there are solutions. We must reduce our carbon footprint, eat the right food, stop cutting down our forests, and begin putting the Earth—our home—first. Please join us at @sea_legacy as we search for and implement solutions for the oceans and the animals that rely on them—including us humans. Thank you your support in keeping my @sea_legacy team in the field. With @CristinaMittermeier #turningthetide with @Sea_Legacy #bethechange #nature #naturelovers This video is exclusively managed by Caters News. To license or use in a commercial player please contact info@catersnews.com or call +44 121 616 1100 / +1 646 380 1615”

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via National Geographic

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Wir haben ein Plastik-Problem

Stell dir 80 Millionen Blauwale vor. Oder stell dir 1 Milliarde Elefanten vor. Diese Tiere wiegen zusammen 8,3 Milliarden Tonnen. DAS ist genau die Menge an Plastik, die die Menschheit produziert hat seit die Massenproduktion von synthetischen Materialien in den frühen 1950er Jahren begann. Und nur ein geringer Anteil Plastik wird dem Recycling zugeführt. Der Großteil des Materials (6,5 Mrd Tonnen) befindet sich heute auf Deponien oder einfach in der freien Natur. Das wird sich in Zukunft auch nicht verbessern. Im Jahre 2050 wird die Menge an Kunststoffen, die die Landschaft zumüllen, voraussichtlich 12 Mrd. Tonnen erreichen. Das sind die Ergebnisse der ersten globalen Analyse der Produktion, Verwendung und des Verbleibs aller Kunststoffe, die je hergestellt wurden.

Eine Übersicht der Studie zeigt die folgende Grafik:

Bild: Janet A. Beckley/University of Georgia

Eine andere Meldung ergänzt dazu, dass es 2050 mehr Plastik als Fisch in den Ozeanen geben wird. Da fällt mir nur noch dieses alte Sprichwort ein, dass da lautet: „Irgendwann werdet ihr feststellen, dass man Plastik nicht essen kann.“

Ein Meer aus Plastik

Es gab ja schon öfters Berichte, dass die Ozeane von Plastikabfällen verschmutzt sind, aber was da vor der Küste von Honduras herumschwimmt, ist einfach unglaublich.

via Blue Planet Society

Leicht zu verwechseln: Wasserteiler

Moses hat das Wasser des Roten Meeres geteilt. Der brasilianische Naturforscher Richard Rasmussen teilt das Wasser der Pororoca. Naja, …fast. 😀

Man kann ja nie wissen…

national_neo_preparedness_strategy_final

Für den wirklich ganz, ganz, ganz unwahrscheinlichen Fall, dass irgendwann, in einer äußerst fernen Zukunft, ein Asteroid auf der Erde einschlägt, hat die US-Regierung schon mal einen Notfallplan für die kommende Apokalypse herausgegeben.

Quelle: National Near-Earth Object Preparedness Strategy

Phase IV

Und so beginnt es…

Die Forscher fanden heraus, dass die auf den Fidschi-Inseln lebenden Ameisen Samen von sechs Arten von Kaffeegewächsen (Rubiaceae) in Baumrinde pflanzen. In Schichten bewachen Arbeiterinnen dann Tag und Nacht die jungen Pflanzen und düngen sie mit ihrem Kot und Urin. Über die landwirtschaftlich versierten Tiere der Art Philidris nagasau berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Nature Plants“.

„Das ist vorher noch nie gefunden worden, dass eine Ameise so hoch spezialisiert ihre zukünftige Wohnung und ihre zukünftigen Zuckerlieferanten anbaut.“

Und als nächstes fangen die Ameisen an, Türme zu bauen. 😯

SPD und Umwelt – Zwei Welten prallen aufeinander

Erkläre doch jemand mal der SPD-Bundestagsfraktion den Unterschied zwischen Düngemittel und Unkrautvernichtungsmittel.

Screenshot:  Twitter
Screenshot: Twitter

via Piratenpartei

Stuttgart 21: Planänderung

Ein Architekt will den bestgeplanten Tiefbahnhof erneut verändern:

Auch nach der 6. Planänderung und dem Beginn der ersten Betonierarbeiten für ihren Tiefbahnhof im Schlossgarten sieht die Bahn noch Verbesserungsbedarf. Mit der nächsten Umplanung sollen die erst im April 2015 je paarweise auf den vier Bahnsteigen platzierten Fluchttreppenhäuser an die beiden Bahnhofsenden geschoben werden

…und irgendwann werden alle erkennen, dass aus S21 ein ganz normaler oberirdischer Bahnhof geworden ist:

Die mit einer Grasschicht kaschierte Betondecke des Tiefbahnhofs, die sich als etwa fünf Meter hoher Wall vom Bahnhofsturm bis zur Willy-Brandt-Straße durch den Schlossgarten zieht, könnte nach Eggerts Plänen ebenfalls gekappt werden.

Kann man sich gar nicht ausdenken, sowas. :facepalm:

Wie Klimawandel-Leugner die Welt sehen

Titanic sinking

Bild: Sergej Theiss (CC-BY-SA), Bearbeitung des Originalbildes „Titanic sinking“ aus Titanic Wiki (CC-BY-SA)

Bienen sind wichtiger

Die USA sind besser darin, das Bienensterben aufzuklären, als den Tod von Menschen, die im Polizeigewahrsam sterben:

Every year, a certain number of bees die. And every year, a certain number of people die while in police custody. We have a solid figure for one of these death tolls.

At present, it’s not the human body count.

MuckRock

Was soll man da noch sagen? Bienen sind wichtiger für die Nahrungsversorgung.

via Criticl