Ein echter Schwertransport

Dieses Wochenende rollt ein 256 Tonnen schwerer Generator durch Australien. Aufgrund seiner Ausmaße von 108 Metern Länge, 6 Metern Breite und des Gesamtgewichts von 650 Tonnen eine zeitaufwendige und schwierige Herausforderung für den #Superload-Transport – und ein sehenswerter Event für die Australier.

via Twitter

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Denkt denn niemand an die Krokodile?!

In einer Volksbefragung haben sich kürzlich Zwei Drittel der Australier für die Ehe für alle ausgesprochen. Nun muss das Parlament noch darüber entscheiden. In einem Interwiew erklärt der konservative Politiker Bob Katter, warum er trotzdem dagegen ist:

I mean, you know, people are entitled to their sexual proclivities. Let there be a thousand blossoms bloom, as far as I am concerned.

(Ich meine, wissen sie, Menschen haben Anspruch auf ihre sexuellen Neigungen. Meinetwegen lasst tausend Blüten blühen.)

…amüsiert sich Katter zuerst um dann in ernsthafterem Ton fortzufahren:

But I ain’t spending any time on it because in the meantime, every three months, a person is torn to pieces by a crocodile in north Queensland.

(Aber ich verschwende keine Zeit damit, denn in der Zwischenzeit wird im nörlichen Queensland alle drei Monate ein Mensch von einem Krokodil in Stücke gerissen.)

Die Entscheidung über das Gesetz soll solange zurückgestellt werden, bis das Krokodilproblem gelöst ist? Also, das ist die dümmste Ausrede, die ich jemals gehört habe. Warum kann der Mann nicht einfach zugeben, dass er homophob ist? Außerdem sind die Zahlen falsch, mit denen Katter hantiert. Laut dem australischen Umweltministerium gab es in Queensland nur 11 tödliche Krokodilangriffe seit 1985.

Wie man sieht, hat wohl jeder Staat Schwachköpfe unter seinen Politikern. :facepalm:

via ABC Australia

See you in the Northern Territory

Ein Unternehmen im australischen Bundesstaat Northern Territory hat sich gedacht, es wäre an der Zeit für eine neue Tourismuskampagne, um mehr Besucher ans obere Ende von Australien zu locken. Dafür hat man sich einen ganz tollen Slogan ausgedacht:

Bild: NT Official
Bild: NT Official

Das Idee scheint tatsächlich zu wirken. Die Nachfrage nach T-Shirts mit dem Aufdruck „CU in the NT“ ist durch die Decke gegangen. 😀

Selbstfahrendes Auto fordert erstes Opfer

Während der Vorführung eines sogenannten autonomen Fahrzeugs ist der australische Verkehrsminister Stephen Mullighan in Erkärungsnot geraten. Der Test lief nicht ganz so wie geplant ab; der Minister überfuhr ein Känguru.

Am Samstag soll ein erweiterter Test auf einer Autobahn stattfinden. Oh je.

Empörung gesucht

Warum macht ein Sprengsatz, aus einem fahrenden Auto in eine Gruppe von Menschen geworfen, keine Schlagzeilen?

The Guardian-Kolumnistin Celeste Liddle meint, weil der Anschlag australische Ureinwohner traf:

If the attack had happened in an affluent part of Australia, there would be coast-to-coast coverage for days. The lack of media reports on a story affecting Indigenous people is telling.

Die Schlagzeilen gab es stattdessen, als in Sidney ein 11-jähriger Schüler seinen Lehrer mit einer Schere bedrohte und die Schule abgeriegelt wurde. Der Lehrer erlitt nur ein paar Kratzer. Dagegen sind vier, zum Teil schwerverletzte, dunkelhäutige Eingeborene schliesslich nicht aufzuwiegen.

Metal-Festival wegen religiöser Proteste abgesagt

In Australien ist es einer Gruppe von christlichen Fundamentalisten gelungen, ein Black Metal-Festival zu verhindern. Das „Black Mass Festival“, sollte am 27. Nov. 2010 in Newtown (Australien) stattfinden.

Der Veranstalter schreibt in einer Erklärung:

We deeply regret to inform everyone that the Black Mass festival to be held on the November the 27th has been cancelled. The turn of events that has unfolded in regards to the Black Mass festival has shocked us and filled us with disappointment, anger and sadness. Less than two weeks out from the show The RSL board has pulled the plug on Black Mass Festival. They have blatantly cancelled with no prior notice and with no option of negotiation or compromise. They have sadly bowed under pressure from Christians who have lobbied them to cancel the show.

Offenkundig kam es im Vorfeld des Festivals zu massiven Protesten von Seiten christlicher Interessengruppen, die sich direkt an den Vermieter des Veranstaltungsort richteten. Catholics Taking Action (CTA) hatte auf Facebook eine Kampagne gegen das Festival gestartet. Auch die Bands wurden in Emails mit Inhalten wie „if you play this show you will pay for it“ und „you are as good as dead that night“ bedroht.

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Studie: Vergleich von Religiösen und Esoterikern

In Australien ist eine neue Studie erschienen, die vergleicht wer den größeren Knall hat: Esoteriker oder Religiöse.

Die Grafik zeigt die relative Wahrscheinlichkeit (im Vergleich zu Atheisten) mit der die Religiösen und die New Ager einer irrationalen Erklärung zustimmen.

Die gute Nachricht für Atheisten ist, dass sie niedrigere Werte für wahnhafte Überzeugungen als die Religiösen oder die New Ager erzielten.

Insgesamt gesehen haben die Esoteriker die größeren Wahnvorstellungen. Sie glauben mit höherer Wahrscheinlichkeit, dass Menschen nicht die sind, die sie zu sein scheinen, dass sie verfolgt werden, dass elektrische Geräte wie Computer ihre Gedanken kontrollieren und sie hören ihre eigenen Gedanken als Echo.

Gläubige haben allerdings ihre eigenen Wahnvorstellungen. Sie glauben mit höherer Wahrscheinlichkeit an eine unmittelbar bevorstehende Apokalypse und sie glauben eher, dass sie elende Sünder sind.

Quelle: Epiphenom